HYDRAULIKANSCHLÜSSE
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Hydraulikverschraubungen sind Hochdruckverbindungen, die Schläuche, Rohre oder andere Armaturen miteinander verbinden und so eine sichere Verbindung verschiedener Komponenten durch eine leckagefreie, feste Abdichtung in allen Druckkreisläufen ermöglichen. Typischerweise werden flüssige Dichtmittel oder Teflonband bzw. -gewinde verwendet.
Arten von Hydraulikarmaturen.
Hydraulikarmaturen nach DIN-2353-Norm:
Diese Fittings entsprechen der DIN 2353 und werden für Verbindungen in hydraulischen Rohrleitungssystemen verwendet. Der Dichtkegel hat einen Winkel von 24°. Die Abdichtung erfolgt mittels Doppelkegel und einer Mutter, die auf den Fittingkörper aufgezogen wird. Es gibt drei Serien:
- LL-Serie für niedrige Drücke
- L-Serie für mittlere Drücke
- S-Serie: Ideal für hohe Drücke
Hydraulikverschraubungen mit BSP-Gewindeadaptern:
Diese Fittings entsprechen der Norm ISO 228-1 und sind auch unter den Bezeichnungen BPS-Gewinde (British Standard Pipe), Gasgewinde, Parallelgewinde oder Zylindergewinde bekannt. Es gibt auch NPT-Gewinde.
Hydraulikverschraubungen mit JIC – UNF-Gewinde:
Diese Fittings sind für 37°-Bördelrohre geeignet. Sie finden breite Anwendung in der Automobil- und Bauindustrie.
JIC-Stecker:
37°-Kegel, kompatibel mit verschiedenen Gewindenormen auf dem Markt
UNF-Anschluss:
gleiches Gewinde, aber ohne 37°-Konus
ORFS-Hydraulikverschraubungen mit Gewinde:
Diese Art von Verschraubung ist in amerikanischen Maschinen weit verbreitet und zeichnet sich durch eine flache, luftdichte Abdichtung mittels O-Ring aus. Sie findet häufig Verwendung im Baugewerbe. Hydraulikverschraubungen bestehen typischerweise aus Stahl oder Edelstahl 316.